Panasonic N Generation

Panasonic hat schon die kommende N Generation angekündigt.

Aktuell liegen mir keine weiteren Informationen vor. Ich bitte von Anfragen abzusehen.

Unverlässliche Quellen denen ich nicht trauen kann berichten von einer Verfügbarkeit ab Anfang 2027.

Lagerist (m/w/d)

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  • Annahme und Kontrolle eingehender Lieferungen
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  • Vorbereitung der Ware für die Auslieferung
  • Allgemeine Lagertätigkeiten

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  • Selbstständigkeit und Teamfähigkeit
  • Praktisches Verständnis und handwerkliches Geschick von Vorteil
  • Idealerweise erste Erfahrung im Lager- oder Versandbereich

Das erwartet dich bei uns

  • Mitarbeit in einem wachsenden Unternehmen
  • Abwechslungsreiche Aufgaben im Lager
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  • Abwechslungsreiche Aufgaben
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Es ist scheinbar sehr dringend

wie sonst soll man sich erklären, dass ich so viele emails von IONOS bekomme.

Freundlich sind die Spammer und Phischer auch noch. Was denken die sich? Ich bin doch kein Top Politiker, der auf irgendwelche „Service Anfragen“ antwortet (Quelle)

Auch wenn es hier um Wärmepumpen geht möchte ich Sie dafür sensibilisieren, dass es Menschen gibt (vielleicht mittlerweile eine KI) die nur Ihre Zugangsdaten haben will um Schmarrn damit zu treiben.
Hier in meinem Fall ist die KI völlig ausgerastet.

Splitklima oder ein wassergeführtes System?

Immer wieder werde ich nach meiner Meinung zum Thema „kann ich mein Haus auch mit einer Splitklima heizen?“ gefragt.

Jetzt hat auch Andreas Schmitz (Der Akku Doktor) auf Youtube ein Video reingestellt in dem er von lufterwärmenden Heizsystemen schwärmt.

Warum fühle ich mich befähigt meinen Senf niederzuschreiben?

Seit etwa vorgestern habe ich mit Wärmepumpen zu tun. Habe schon ein paar vom Weitem gesehen und die eine oder andere schon mal angefasst. Das Fernsehen möge mich als „Experten“ zum netten Talk einladen.

Brauchwassererwärmung

Als erstes das einfachste Thema. Hat man keine wasserführende Heizung und sind mehr als 2-3 Personen im Haushalt, ist eine Brauchwasserwärmepumpe (BWWP) ideal.

Hat man eine wassergeführte Heizung kann man auch mit der Heizungswärmepumpe das Brauchwasser erwärmen.

Sind weniger als 3 Personen im Haushalt, kann man sich überlegen, ob eine Brauchwassererwärmung mit einem Durchlauferhitzer günstiger ist.

Der Unterschied

Ein luftführendes Heizungssystem wie eine Splitklima heizt direkt die Luft auf. Die warme Luft wird dann mittels Ventilator im Raum verteilt. Man kann die Luft auch an zentraler Stelle erwärmen und dann über Luftkanäle in die Räume führen.

In einem wasserführenden Heizsystem wird Heizungswasser von der Wärmepumpe erwärmt. Dieses Wasser wird dann in den Heizrohren zu den einzelnen Räumen geführt und dort erwärmt das Heizungswasser die Luft. Dabei gibt es mehrere Möglichkeiten wie das Heizungswasser den Raum erwärmen kann:

  • Heizkörper : Wärme durch Konvektion (Luftbewegung)
  • Flächenheizung : Wärme durch Strahlung und Konvektion
  • Fancoils : Wie Heizkörper nur auch für Niedertemperatur im Heizungswasser geeignet

Jetzt kommt meine Meinung

Aus eigener Erfahrung kann ich berichten, dass mir und vielen Gesprächspartnern die Strahlungswärme angenehmer ist als von warmer Luft umströmt zu werden.
Diese Strahlungswärme lässt sich mit normalen Splitklimas die einen Raum erwärmen kaum realisieren.

Mit einer wasserführenden Heizung, ist es ganz einfach, beim Bau oder nachträglich, eine wärmestrahlende Flächenheizung zu erstellen.

Praxisbeispiele

Aus dem eigenem Leben werde ich Beispiele nennen, die aufzeigen sollen, warum ich Splitklimas einsetze und eine wasserführende Heizung einbauen werde.

Beispiel 1: Ferienhaus

Dieses Haus wurde in einem desolaten Zustand übernommen. Die Heizung bestand dort aus einem Kaminofen in einem Zimmer und der Hoffnung, dass die Wärme aus diesem Zimmer die anderen Zimmer erreicht und wohl temperiert.

Ein wasserführendes Heizsystem in Form von Kupferrohr in Estrich im EG wurde damals eingebaut aber nie in Betrieb genommen. Ausgelegt war dieses System mit einem Heizstab mit Pumpe erwärmt zu werden. Scheinbar waren die Stromkosten damals geringer.

Um dort zeitweise leben zu können und damit nicht alles wieder einfriert und auffriert, musste eine schnelle Lösung gefunden werden. Am einfachsten war es also zwei Splitklimas, je eine im EG und OG, einzubauen.

1 Tag Arbeit und das Haus hatte eine Heizung.

Das Haus ist aufgebaut aus Porenbetonsteinen. Diese, einmal aufgewärmt, halten die Wärme im Raum und bieten eine warme Wand. Wäre nicht das Geräusch des Lüfters und der doch von einigen wahrnehmbare Luftzug, könnte man dieses Heizsystem belassen.

Leider ist es so, dass auch die Wärme aus dem Wohnzimmer im EG und dem Flur im OG, nicht immer motiviert ist in das Bad im EG zu wandern. Deshalb ist das Bad EG mit Wärme unterversorgt. Der Luftzug und die nachts besonders wahrnehmbaren Lüftergeräusche, verlangen einen Einbau einer wasserführenden Heizung.

Diese wird realisiert durch eine Deckenheizung im Trockenbau im EG und OG. Im EG versuche ich noch die vorhandene Fussbodenheizung unterstützend in Betrieb zu nehmen.

Im OG wird auch im Trockenbau eine Deckenheizung auf der Schrägdecke realisiert. Für den Einbau einer FBH fehlt mir etwas Motivation. Im OG sind vor allem Schlafräume. Dort ist keine so große Raumwärme notwendig.

Die Splitklimas verbleiben. Diese wurden mit viel Liebe an der zum Wald zeigenden Wand befestigt und ein Abbau würde die Wand verschandeln.

Angedacht ist es das Haus mit einer 9kW K Generation Wärmepumpe zu beheizen. Weil das Haus nicht ständig bewohnt ist, soll das Brauchwasser mittels Frischwasserstation erwärmt werden.

Beispiel 2: Renovierungsobjekt Wohnhaus

Eine Baustelle eines EFH mit bereits vor Jahren ausgebauter Ölheizung muss irgendwie auf Temperatur gebracht werden. Es wurden drei Räume auserkoren, die beheizt werden sollen. Die schnellste Möglichkeit: 1 Tag Arbeit und 3 verbaute Splitklimas beheizen diese Räume.

Auch wenn hier niemand dauerhaft wohnt ist es sehr unangenehm die ständigen Lüftergeräusche zu haben. Jetzt wo es Draußen kalt ist, gibt es auch viele Abtauvorgänge. Jeder Abtauvorgang dauert 5-6 Minuten. In dieser Zeit ist der Lüfter der Inneneinheit aus. Die Außeneinheit dreht hoch und taut ab. Die Abtauenergie kommt vom Verdichter (Strom) und man merkt wie die Zuleitungen gefrieren.

Wegen der schlechten Isolierung der Wände und Decken merkt man jeden Abtauvorgang, da die Temperatur merklich sinkt.

Wäre das Haus fertig saniert und energetisch ertüchtigt, dann würde die Raumtemperatur nicht merklich während der Abtauvorgänge abfallen. Trotzdem bleibt das Lüftergeräusch, das Geräusch des Kältemittels beim Abtauen, die fehlende Strahlungswärme.

Würde man alle Räume mit Splitklima beheizen wollen, wäre natürlich in jedem Raum eine Inneneinheit und an der Wand eine Außeneinheit notwendig. Oder man investiert in ein Multisplitsystem wo eine Außeneinheit 4-5 Inneneinheiten versorgt.

Gerade wo ich die Zeilen tippe hat ein Abtauvorgang begonnen. Der Lüfter ist endlich kurz aus. Dafür gab es kurzzeitig pfeifende Kältemittelgeräusche. Jetzt knapp 30 Sekunden später hört man den Verdichter hochlaufen und das Kältemittel rauscht durch die Leitung. Das höre ich nur, weil es nicht möglich war die Kältemittelleitungen direkt durch die Wand nach Draußen zu verlegen.

Die Pläne für die Zukunft sehen vor in jedem Raum eine Flächenheizung in Form einer Fußbodenheizung zu realisieren. Wo es geht wird eine Wandheizung eingebaut. Im OG wird die Schrägdecke im Trockenbau als Flächenheizung realisiert. Dieser kann dann im Sommer auch zur „Verhinderung der übermäßigen Aufheizung“ (= temperieren mit Heizungswasser welches den Taupunkt nicht unterschreitet) verwendet werden.

Splitklimas werden wahrscheinlich nicht eingebaut. Eher entscheide ich mich für eine kontrollierte Wohnraumlüftung mit einem Wärme/Kälteregister.

Als Wärmepumpe habe ich die neue Superleise 9kW K Generation auserwählt.

Fazit

Ich werde weder Andreas Schmitz noch seine 1500 von Splitklimas begeisterte versuchen von ihrem Weg abzubringen.
Werde aber aufgrund meiner eigenen Erfahrungen diese Lösung niemandem der mich fragt empfehlen.

K Serie Super leise

Endlich ist die lang erwartete K Serie als super leise Version verfügbar.
Lange Zeit gab es keinen modernen Nachfolger für die extrem leisen H – SW T-CAP Modelle. Seit Ende Januar sind die Wärmepumpen der K T-CAP Serie als super leise Ausführung verfügbar.
In diesem Beitrag werden wir die Modelle vorstellen.

Verfügbare Modelle

Es gibt drei Außeneinheiten:

  • WH-UQZ09KE8
  • WH-UQZ12KE8
  • WH-UQZ16KE8

Allen Außeneinheiten gemein ist:

  • 400V
  • T-CAP
  • zwei Lüfter
  • Außenfarbe anthrazit

Passend zu den Außeneinheiten werden 3 Inneneinheiten angeboten:

  • WH-ADC0912K9E8AN2
  • WH-ADC0912K9E8AN3
  • WH-ADC16K9E8AN2
  • WH-ADC16K9E8AN3
  • WH-SXC09K9E8
  • WH-SXC12K9E8
  • WH-SXC16K9E8

Wer jetzt mehr als 3 gezählt hat hat richtig und gleichzeitig falsch gezählt.

Die Inneneinheiten sind in 3 Gruppen einzuordnen:

  • Hydromodul ohne Warmwasserspeicher
  • Kombi-Hydromodul mit 185l Warmwasserspeicher
  • Kombi-Hydromodul mit 260l Warmwasserspeicher

Die Innengeräte sind aus der „normalen“ T-CAP Serie bekannt. Es gibt keinen Unterschied zu den nicht super leisen Geräten.

Weiterer Text folgt bald…

J-sha in anthrazit

Die berühmte und oft nachgefragte J- Serie der Monoblock Wärmepumpen steht wieder zur Verfügung. In den Leistungsstufen 5, 7 und 9kW sind die reinen Monoblockgeräte seit Ende Januar 2026 bei uns erhältlich. In diesem Beitrag werden wir die bekannten Monoblöcke vorstellen und und die Unterschiede zum alten Design aufzeigen.
An diesem Beitrag wird noch gearbeitet, öfter reinschauen lohnt.

Modelle

Wie „damals“ gibt es auch jetzt 3 Modelle die sich sehr ähnlich sind.

Die Hardware unterscheidet sich nicht von den beige-farbenen Modellen.

Auch das Kältemittel ist weiterhin R32 und der Produktionsstandort ist Malaysia.

Das Bedienteil hat sich auch nicht geändert.

Einzig ist die Schalldämmung aus spürbar besserem Material und passgenauer montiert.

Bilder

Weiterer Text folgt bald

Das Auslieferfahrzeug 2

Am 25.6.2025 war es soweit. Wir haben unser neues Auslieferfahrzeug in Empfang genommen.

Zu Zweit sind wir mit dem alten Auslieferfahrzeug zum Händler gefahren und haben den Neuen abgeholt. Während sich der Junior aufopferungsvoll bereit erklärte das neue Fahrzeug ca. 270km Heim zu fahren, durfte ich noch die allerletzte Reise zu einem Kunden mit dem Alten erleben.

Es ist wieder ein Fiat Ducato. Jetzt mit „Power“: 180PS und Automatikgetriebe.

es ist zum Glück nur geklebt…

Das alte Auslieferfahrzeug zieht mit reichlich Berufserfahrung zu neuen Herausforderungen hinaus.

Auch mit dem neuen Auslieferfahrzeug werden wir viele Abenteuer erleben. Diese sollen in diesem Beitrag zusammengefasst werden.

Wieder ein Diesel

Leider gibt es im Transporterbereich noch keine Alternative zum Diesel. Doch bin ich mir sicher, dass dies der letzte Verbrenner sein wird, der in der Firma oder in der Familie gekauft wurde.

So wie es jetzt schon für mich keinen einzigen Grund gibt im PKW Bereich einen Verbrenner zu kaufen (mit meinem Elektroauto eines amerikanischen Premiumherstellers habe ich seit dem Kauf 2019 mehr als 310000km abgespult. Aktueller Tachostand >362000km) so hoffe ich dass es bald Transporter geben wird mit denen man 400km ohne Nachladen fahren wird können und das Nachladen von weiteren 300km in der nach 4,5h Fahrt vorgeschriebenen 45 Minuten Pause erfolgen wird. Wenn man dann noch PV in den Koffer integriert, könnte man die eine oder andere Kilowattstunde von der Sonne in den Akku ernten.

Diesel LKW werden auch langsam von den E-LKW verdrängt. Ist aber nicht mein Thema. Es fehlen vor allem E-Ladestationen für LKW. Ich verstehe nicht warum man im Jahre 2025 einen neuen Parkplatz mit Ladepark aufbaut und keine einzige LKW Ladesäule hinstellt (siehe neuer Ladepark nur für PKW und neue LKW Parkplätze am Autohof Scheppach. Ca. 3km von unserem Standort entfernt).

30.6.2025, 1000km

Die erste Liefertour steht kurz bevor. Das neue Fahrzeug wir mit Rückfahrkameras

Fern- und Nahsicht nach Hinten

und Stauboxen ausgestattet.

eine zweite Staubox folgt noch

Ein schnuckeliger Unterbodenschutz für den Motor sollte helfen kleine Steinchen und Schmutz vom Motor und Getriebe fernzuhalten. Beim Alten habe ich die Ölwanne wechseln müssen, weil diese in Fahrtrichtung fast nur aus Rost bestand.

Unterbodenplastik: hinreichend passgenau.

Der Koffer wird mit weiterem Licht in Form eines LED Streifens erhellt. Gut dass mich der freundliche Chinese „shen zhen shi tuo pu le zhao ming you xian gong si“ aus Shen zhen, Guang dong mit einem Hinweis den LED Streifen nicht mit Strom zu betreiben vor möglichen Schäden, Gefahren oder völligem Wahn warnt.

Danke China für die Warnung. Ich werde den LED Streifen mit Dampf betreiben.

3.7.2025

Die erste Tour ist gefahren. Ca. 1280km. Der erste Eindruck ist gut. Trotz Mehrleistung und Automatik ist der Verbrauch leicht geringer. Ca. 1,5l weniger Diesel auf 100km.

Dabei lieft die Klima auf Hochtouren. 41°C Außentemperatur in der Spitze. Erst nach 18 Uhr entspannte sich die Situation durch heftigen Regenschauer.

Das Fahrzeug ist leiser, durch Digitaltacho und größeres Multimediagerät moderner. Das Herumwursteln mit der Kupplung und Ganghebel entfällt. Das ist gerade in der Stadt oder im Stau ein großer Vorteil.

Begeistert bin ich von der nachgerüsteten Rückfahrdoppelkamera. Das Bild ist sehr klar und die Sicht nach Hinten sehr gut. Die Umschaltung zwischen Nah- und Fernsicht ist sehr sinnvoll. Das Bild in der Dämmerung und Nacht ist besser als erwartet.

Wo Licht da auch Schatten

Auch im Jahre 2025 verbaut Fiat eine Handbremse. Diese ist links vom Fahrersitz und wird regelmäßig beim Aussteigen unabsichtlich gelöst.

Das USB Ladegerät scheint mehr Leistung als das vor 6 Jahren verbaute zu haben. Wurde das Smartphone beim alten Ducato noch während der Fahrt so wenig mit Strom versorgt, dass es sich troz Ladung entladen hat, so steigt jetzt der Ladezustand langsam im Betrieb. Auf Höhe der Zeit ist das trotzdem nicht und fliegt deshalb raus. Eingebaut wird ein Drittanbieter Ladegerät mit Leistung die ausreicht zwei Smartphones schnell zu laden.

Auch beim Licht gibt es mehr Schatten als Licht. Jeden Dacia bekommt man mit LED Scheinwerfern, nur Fiat verbaut noch H7 Kerzen (diese sind auch noch falsch eingestellt 🙁 ).

Das alte Auslieferfahrzeug war mit einem Humbaur Koffer ausgestattet. Das neue Auslieferfahrzeug hat einen Junge Kofferaufbau. Ich werde noch 1-2 Touren ausliefern und dann meine Meinung schreiben. Aktuell bin ich mäßig vom Junge Koffer begeister. Der Humbaur Koffer aus Gersthofen war nahezu perfekt. Beim Junge Koffer zeigen sich schon die ersten Nachteile. (Jetzt gehe ich erst mal die Warnfahnen auf der Ladebordwand tauschen. Irgendjemand bei Junge kann entweder nicht lesen oder verwechselt links mit rechts.)

Neues

Eine weitere Staubox wurde montiert und auch das Problem mit den H7 Birnchen wurde, dank Osram LED H7 Lampen, behoben.

25.7.2025

Die ersten 10000km sind gefahren. Zeit für ein Zwischenfazit.

Dank des doch deutlich stärkeren Motors und des Automatikgetriebes sind die kasseler Berge (A7), trotz leichten Übergewichts (nein, hier geht es nicht um mich), kein Problem.

Durch den leiseren Motor und das Automatikgetriebe, dadurch deutlich erholsamere Fahrt, verfliegen die Kilometer wie im Flug. Die Strecke Jettingen-Hamburg-Jettingen ist, mit mehreren Zwischenstationen problemlos an einem Tag machbar. Man merkt kaum, dass man 22h am Steuer saß. (Diese Information habe ich von einem Freund eines Freundes dessen Oma. Ich halte mich selbstverständlich penibel an die Lenkzeiten!)

Wenn der Motor von mir eine gute Note erhält, so muss ich beim Zusammenspiel Diesel und Automatikgetriebe ein paar Verbesserungen einfordern. Gerade beim losfahren, finde ich, dass das Getriebe besser reagieren sollte. Es geht um Millisekunden. Irgendwelche Nachdenkzeiten dulde ich nicht. Ich verlange gnadenlose Power!

AdBlue: ja, was macht man nicht alles für die Umwelt. Die Kanister stapeln sich in der Halle. Irgendwann wird eine Fahrt zum Wertstoffhof notwendig sein.

Motor Auto Start/Stop: für den Klimaschutz tut man alles. Man schaltet sogar den Motor aus, wenn man kurz am Stopp Schild anhalten muss. Will man dann mit vollbeladenem Auto losfahren und ist das Zeitfenster zum potentiell wenig gefährlichen losfahren aufgrund des Verkehrs klein, so freut man sich besonders wenn erst der Diesel wieder angeworfen werden muss, dann die Automatik mit dem Diesel einen Konsens finden muss ob die Drehzahl erhöht oder der Wandler einsetzen darf.

Der Kofferaufbau ist eine einzige Katastrophe. Ich will den Humbaur Aufbau wieder haben.

Ein ausführlicher Bericht mit Bildern folgt in ein paar Tagen.

TU Ilmenau

Auf der letzten Liefertour mit dem alten Auslieferfahrzeug (5.6.2025), war die letzte Station die wunderschöne Stadt Ilmenau.

Da ich die gesetzlich vorgeschriebene Lenkpause einlegen musste, beschloss ich bei sonnigem Wetter (Ilmenau – himmelblau) dem Campus die Ehre zu erweisen.

Vor ziemlich genau 25 Jahren überreichte man mir dort mit den Worten „Glückwunsch Herr Kollege“ einen Zettel mit meinem Namen und darüber der Aufschrift „Diplom Ingenieur“. Damit war die sorglose Zeit, die Jugend, nein, das ganze schöne Leben mit einem Schritt beendet. Die TU Ilmenau wolle mich nicht mehr. Man warf mich raus in die raue Arbeitswelt.

„So gehe hin, verdiene Geld auf dass du viele Steuern zahlst“

Es war schön zu sehen, dass es der Uni gut geht, diese sich weiter positiv entwickelt hat. Fast zu Tränen gerührt konnte ich feststellen, dass so Manches unverändert geblieben ist.

Sei es das leckere Essen in der Cafeteria mit den netten Damen, die auch kurz vor Ende des Tages noch eine Komposition aus knusprigen Kartoffelstäbchen, mit in Goldpanade gelegten Fleischstückchen an heiß gebadetem Gemüse servieren. (Ja, es ist Born Senf und das Getränk ist ohne Prozente)

Oder der Wegabschnitt vor dem Eingang zum Block P. Dieser, wahrscheinlich unter Denkmalschutz stehend, ist ein Zeitzeuge verschiedener Epochen (wo sind die selbstgemachten Burn-out Spuren? Ein Skandal, dass diese nicht erhalten oder erneuert wurden. Diese Jungend von heute hat keinen Respekt vor der von mir eingeführten Tradition).

Verändert hat sich aber fast alles andere. Den Block P erkennt man kaum wieder.

Entsetzt stellte ich fest, dass der open-air Forschungs- und Debatierplatz hinter dem „P“ nicht mehr besteht. Die Erinnerung an die vielen Debatten und im „Dienste der Wissenschaft“ durchgeführten Experimente, bleibt nur noch in unseren Köpfen bestehen.

Tolle Zeiten, danke Ilmenau

Vielleicht finde ich in diesem Jahr die Zeit ein paar Tage mit der Familie in Ilmenau zu verbringen. Auf dem Programm würde stehen:

  • Campus der TU Ilmenau
  • leckeres Essen in der Mensa
  • Besuch der Innenstadt
  • Wanderung zum Kickelhahn
  • Für eine Fahrradtour zur Schmücke ist, so denke ich, die Familie nicht fit genug. Ich würde diesen wunderschönen Weg selbstverständlich, ohne auch nur im Ansatz ins Schwitzen zu kommen, mit „links“ schaffen. Aber aus Rücksicht auf die Familie…