In letzter Zeit erreichen uns Kunden, die Probleme mit selbst umgebauten Wärmepumpen haben.
Da wird die Wärmepumpe irgendwie seltsam aufgestellt. Das Gehäuse wird angebohrt, Halterungen werden installiert wo keine vorgesehen sind, Leitungen werden isoliert dabei werden Leitungen gequetscht.
Ich denke in solchen Fällen ist es schwierig für den Umbauer Gewährleistungsansprüche durchzusetzen. Deshalb die dringende Bitte: lassen Sie das Gerät im Originalzustand und bauen es laut Handbuch und den aRdT ein.
Im heutigen Beitrag widmen wir uns dem Antrieb eines Panasonic 3 Wege Ventils. Ein Kunde hat ein CZ-NV1 bestellt und in seine Wärmepumpe eingebaut. Nach wenigen Wochen, meldete sich der Kunde und berichtete, dass das Ventil nicht mehr schaltet.
Er bekam von uns ein Austauschantrieb und schickte uns den defekten zur Untersuchung zurück.
Es braucht etwas Geduld und einen Schraubendreher um den Motor zu öffnen.
Auch das ungeübte Auge sieht sofort, dass die Feuchtigkeit das akzeptable Niveau überschritten hat. Die Nahaufnahme bestätigt diese These.
Kommentarlos folgen weitere Bilder.
Wie es dazu kommen konnte, dass sich so viel Feuchtigkeit im Motor angesammelt hat, klären wir gerade mit dem Kunden.
Eine neue Kategorie im Shop in der wir je nach Verfügbarkeit folgendes anbieten:
B- Ware
Rücksendungen
Ware mit Transportschäden
Auslaufmodelle
Einzelstücke
Gebrauchte Ware
Bitte achten Sie genaustens auf die Artikelbeschreibung. Wir bemühen uns diese so genau wie möglich zu gestalten. Bei Fragen senden Sie bitte eine email an unsere Serviceadresse: shop@rjtec.eu
Der H70 Fehler kann viele Ursachen haben. Heute stellen wir eine weitere Ursache vor. Dieser Fehler tritt in Kombination mit aktiv geregelter Fußbodenheizung auf. Meist werden FBH Kreise an einen Verteiler angeschlossen. In diesem Verteiler hat jeder FBH Kreis einen Stellmotor, der den Durchfluss und damit die Wärmemenge reguliert. Der Stellmotor wird von einer Elektronik geregelt, die in jedem Raum die Temperatur misst und dann entscheide´t ob mehr oder weniger Heizungswasser durch diesen Heizkreis gepumpt werden soll. Das ist solange kein Problem wie der gesamte Volumenstrom der durch alle Heizkreise fließt nicht zu stark abgewürgt wird.
Es ist bekannt, dass Luft-Wasser Wärmepumpe ihre Energie im Heizbetrieb aus der Außenluft holen. Dabei kühlt sich der Verdampfer (das metallene Lamellending am Außengerät) stark ab und die Luftfeuchtigkeit kondensiert dort. Ist die Außentemperatur gering kann die kondensierte Luftfeuchtigkeit sogar vereisen und auf Dauer den Verdampfer mit einer dichten Eisschicht bedecken. Wenn die Eisschicht so dick ist, dass keine Luft mehr den Verdampfer durchströmen kann, verliert die Wärmepumpe an Effizienz und Leistung. Dieser Zustand wird automatisch von der Wärmepumpe erkannt und die Regelung der Wärmepumpe startet die Prozedur des Abtauens.
Beim Abtauen wird bei den Panasonic Aquarea LT Geräten Wärme aus dem Heizkreis entnommen um den Verdampfer zu erwärmen. So schmilzt das Eis und die Wärmepumpe kann wieder in den Heizbetrieb gehen. Man könnte behaupten, dass beim Abtauen die Wärmepumpe in den Kühlmodus versetzt wird.
Oft wird zur Unterstützung des Abtauvorgangs der Heizstab zugeschaltet. Dieser beschleunigt den Abtauvorgang.
Flächenheizungen, wie eine Fuß´bodenheizung, werden meist mit geringen Vorlauftemperaturen betrieben. Bei 0°C Außentemperatur hat man je nach Haus und System einen Vorlauf von ca. 28°C. Bei -10°C vielleicht einen Vorlauf von 35°C.
Im Abtauvorgang wird Wärme aus dem Heizungssystem entnommen und dabei kann es passieren, dass die Vorlauftemperatur, trotz Heizstab, unter den Wert der Rücklauftemperatur fällt. Das ist in der Regel kein Problem, denn durch die thermische Trägkeit der Heizung, werden Sie keine Komforteinbußen merken. Wäre da nicht die Steuerung der Flächenheizung, die, wie oben beschrieben, den Volumenstrom durch die Heizkreise regelt. Diese Regelung merkt den Abfall der Vorlauftemperatur, denkt sich: „Hey ich will heizen, warum kommt da kaltes Wasser an?“ und drosselt den Volumenstrom durch die Heizkreise.
Das bremst den Gesamtvolumenstrom der Wärmepumpe. Während der Heizstab weiterhin mit 3kW heizt, fließt immer weniger Wasser durch die Leitung, damit erwärmt sich das Wasser immer mehr und irgendwann überschreitet die Wassertemperatur den durch die Thermosicherung erlaubten Wert. Die Thermosicherung löst aus und die Wärmepumpe zeigt den Fehler H70 an.
Wie die Thermosicherung zurückgesetzt werden kann ist hier beschrieben.
Man kann dem Problem begegnen, in dem die Regelung der FBH so konfiguriert wird, dass die Heizkreise im Abtaubetrieb komplett geöffnet werden. Ist das nicht möglich, dann sollte die Regelung der FBH zumindest die Stellmotoren nicht bewegen, wenn die Wärmepumpe abtaut. Die Wärmepumpe stellt im Abtaubetrieb ein Signal (defrost Signal auf der wasserseitigen Hauptplatine) zur Verfügung, welches genutzt werden kann um der Regelung mitzuteilen, dass gerade abgetaut wird. Bitte konsultieren Sie die Bedienungsanleitung ihrer FBH Regelung um mehr über deren Möglichkeiten zu erfahren.
Eine Wärmepumpe besteht aus einem Kältekreis und einem Wasserkreis. Im Kältekreis wird ein Arbeitsmedium (Kältemittel) in verschiedene (Aggregat-)Zustände gebracht und verrichte seine Arbeit (kurz: Wärme von Außen aufnehmen und an den Innenraum abgeben). Eine wichitige Komponente ist der Verdichter. Dieser Verdichter wird von Öl geschmiert. Um diesen Prozess am Leben zu erhalten und die Schmierung zu garantieren ist ein Mindestkältemittelstrom notwendig. Damit zusammen hängt eine Mindestdrehzahl des Verdichters. Bei Panasonic Wärmepumpen ist diese Mindestdrehzahl etwa 19Hz. Aus diesen Parametern die nicht unterschritten werden dürfen ergibt sich abhängig von anderen Faktoren wie Außentemperatur und Vorlauftemperatur eine Mindeststromaufnahme und eine Mindestwärmeleistung. Diese Mindestparameter ergeben die untere Modulationsgrenze. Die obere Modulationsgrenze beträgt etwa 100% der Nennleistung. Panasonic gibt in keinen technischen Daten diese Modulationsbereiche an. Grob wird der Modulationsbereich mit etwa 30-100% der Nennleistung angegeben.
Unsere Kunden in Österreich wundern sich warum wir nicht direkt nach Österreich versenden. Der Hauptgrund liegt im ab 1.1.2023 gültigen Gesetz. Details können hier nachgelesen werden. Man wundert sich, daß nicht auch noch eine Speichelprobe abgegeben werden muss um diesem Gesetz zu entsprechen.
Falls Sie aus Österreich bestellen möchten, dann empfehlen wir Ihnen eine deutsche Weiterleitungsadresse anzugeben. Wir versenden das Paket innerhalb Deutschlands und der Dienstleister leitet es an Sie weiter. Sie können auch die Ware selbst abholen oder einen Versanddienstleister beauftragen die Ware bei uns abzuholen.
Wir werden Twitter nutzen um unseren Followern aktuelle Informationen zukommen zu lassen. Z.B. werden wir auf Twitter über Produktneuheiten informieren (die Details dann hier im Blog) . Wir werden aber auch über kommende Verfügbarkeiten informieren. Für diesen letzten Punkt erscheint Twitter wie geschaffen. Interessierte Kunden können uns folgen und erfahren so, wann die nächsten Wärmepumpen im Shop verfügbar sein werden.
Es ist nicht geplant bei Ihnen um ein „Folgen Sie uns bei Twitter“ zu betteln. Es wird deshalb auch keine Aktionen geben (z.B. x% Rabatt fürs Folgen). Wer diesen Infodienst sinnvoll findet, der ist herzlich eingeladen uns bei Twitter zu folgen. Informationen die vom dauerhaften Interesse sind, werden weiterhin in diesem Blog veröffentlicht.
Weitere Social media Aktivitäten sind vorerst nicht geplant.
Das Klimaministerium hat sich neue Regeln für die Förderung von Wärmepumpen überlegt. Diese gelten ab 1.1.2023. Eine gute Zusammenfassung finden Sie hier. Zum Antrag geht es hier entlang.
Wichtigste Änderungen: – Basisförderung bei 25% – Zuschlag 10% wenn funktionsfähige Öl-, Kohle, Nachtspeicher oder Gasetagenheizung oder eine mind. 20 Jahre alte Gaszentralheizung gegen eine Wärmepumpe getauscht wird – weitere 5% wenn ein natürliches Kältemittel in der Wärmepumpe verwendet wird.
Wenn Sie also eine funktionstüchtige Ölheizung mit einer Panasonic Luft-Wasserwärmepumpe ersetzen, dann können Sie 25%+10% = 35% Förderung erhalten.
Eine wichtige Änderung betrifft den hydraulischen Abgleich. Quelle: Grundsätzlich unterscheidet man beim hydraulischen Abgleich zwischen zwei Verfahrensarten. Der hydraulische Abgleich nach Verfahren A stellt ein einfaches Schätzverfahren dar. Verfahren B ist das genauere Verfahren, bei dem die raumweise Heizlast berechnet werden muss. Für Förderanträge ab dem 01.01.2023 ist nur noch das Verfahren B für die BEG-Förderung zulässig.
Das bedeutet, daß eine einfache Berechnung des hydraulischen Abgleichs nicht mehr ausreicht. Man muss aufs Watt genau die Heizlast ausrechnen und dann grob am Heizkreisverteiler einstellen. Wir können bei der Förderung nur noch helfen, wenn die Berechnung des hydraulischen Abgleichs bauseits gestellt wird.
Welche Kosten werden gefördert und andere wichtige Informationen
„Es gibt keine Inflation, es steigen nur die Preise“
Es zeichnet sich heraus, daß die Einkaufspreise für Wasserspeicher von bis zu 30% (Ab 1.10.2021) steigen werden. Die Endkundenpreise werden damit auch steigen.
Auch die Mehrschichtverbundrohre steigen im Preis um etwa 10%.
„Die EU ist dazu da, uns Europäer zusammen zu bringen„
Deshalb gibt es jetzt ein neues Verfahren um Onlinehändern das Leben etwas schwerer zu machen, wenn diese Waren ins EU Ausland an Endkunden verkaufen. Hintergrund, ab 1.7.2021 muss der Onlinehändler die MwSt im Lieferland des Kunden abführen. Da jedes Land unterschiedliche MwSt-Sätze hat, müssten die Bruttopreise für jedes Land entsprechend dargestellt werden. Da der Onlinehändler zur Anzeige der Bruttopreiese verpflichtet ist und im Bestellprozess die Preise nicht mehr anpassen darf, muss der Onlinehändler entweder die Nettopreise neu kalkulieren und eine Mischkalkulation erstellen oder für jeden Kunden eine Abfrage beim Aufruf des Shop implementieren (die nervigen Cookieabfragen kennen Sie schon).
Wir hoffen daß es bis zur Einführung dieses Verfahrens eine sinnvolle Vereinfachung geben wird und verbleiben bis dahin mit einem dreifachen Hoch auf EU, Bürokratie und die vielen netten Menschen in diesem vereinten Europa.
Viele wundern sich wie dieses Wundergerät aus kalter Luft warmes Wasser für die Heizung zaubert. In diesem Beitrag werden wir diesen Zauberapparatus entzaubern indem wir die Grundlagen erläutern, anhand von Beispielen und Analogien die Funktionsweise verstehen lernen und am Ende ein breites Wissen über Wärmepumpen aufbauen. Wissenschaftliche Abhandlungen über dieses Thema gibt es im Internet und gedruckt auf toten Bäumen. Wir wählen den Weg, den wir aus der Sendung mit dem Dönertier kennen: bunt, in Farbe und für Kinder verständlich.
Grundlagen
Die Natur gibt uns ein paar Regeln an die Hand, die uns das Leben erleichtern. Diese Reglen sind einfach da, man kann diese selbst entdecken und zu seinem Gunsten nutzen.
Wenn wir z.B. mit dem Fahrrad unterwegs sind und über einen Nagel fahren, dann verliert unser Reifen Luft. D.h. die Natur versucht Druckunterschiede auszugleichen. Genauso funktioniert es mit Wärme. Wenn wir einen Topf mit heissem Wasser draußen hinstellen, dann kühlt das Wasser ab. Die Natur versucht die Temperaturunterschiede auszugleichen. Das Ganze geschieht ohne daß wir irgendetwas tun müssen. Es ist für uns kostenlos.
Auch in kalter Luft (z.B. -10°C) steckt eine menge Wärme. Erst bei um -273°C ist keine Wärme mehr vorhanden. D.h. bei -10°C ist es etwa 263°C wärmer als der absolute Wärmenullpunkt.
Um eine Flüssigkeit zu verdampfen wird Wärme benötigt (siehe Wasserkocher). Wird ein Gas abgekühlt so wandelt es sich zu einer Flüssigkeit (Wasserdampf kondensiert an kalter Oberfläche).
Ein Exkurs in die alte Zeit
Stellen wir uns einen Bauern vor, der vor 4000 Jahren sein Feld bestellen wollte. Neben dem Feld ist ein See. Damit die Pflanzen wachsen muss er das Feld bewässern. Leider will das Wasser nicht von alleine aus dem See hüpfen und sich auf dem Feld verteilen. Da er selbst keine Zeit hat das Feld zu bewässern, stellt er einen Wasserträger ein, der mit einem Eimer das Wasser aus dem See holt und auf dem Feld verteilt. Wenn mehr bewässert werden soll, dann muss der Bauer weitere Wasserträger einstellen. Die laufenden Kosten sind direkt proportional zu der benötigten Wassermenge. Um die laufenden Kosten zu reduzieren und die Leistungsfähigkeit zu erhöhen musste sich der Bauer etwas überlegen. So dachte sich der Bauer daß es doch möglich sein muss die kostenlose Kraft der Natur zu nutzen. Er wusste, dass das Wasser ohne Kraftaufwand in den getauchten Eimer fliesst. Ebenso fliesst das Wasser aus dem Eimer völlig kostenfrei wenn der Eimer über dem Feld gekippt wird. Er musste also es schaffen dass die Eimer in den See wandern und dann über dem Feld ausgekippt werden ohne dass Kosten entstehen. So entliess er seine Wasserträger, stellte einen Tierpfleger ein und kaufte 4 Esel und 16 Eimer. Je 4 Eimer wurden an jeden Esel befestigt und der Tierpfleger brachte die Esel dazu mit leeren Eimern in den See zu gehen und die vollen Eimer über dem Feld auszukippen. Die Esel ernährten sich kostenfrei vom Gras, welches überall wuchs. Damit hat der Bauer erreicht, dass er mit einer einmaligen Investition in Eimer und Esel und mit geringen laufenden Kosten für den Tierpfleger sein Feld bewässern konnte. Die meiste Arbeit erledigte dabei die für ihn kostenlosen Regeln der Natur. Irgendwann stellte der Bauer fest, dass ein Tierpfleger bis zu 10 Esel betreuen konnte aber nie weniger als 3 Esel gleichzeitig arbeiten durften. Sonst würde sich der Tierpfleger langweilen und kündigen. So „erfand“ der Bauer die Modulation der Bewässerung von 30% (3 Esel) bis 100% (10 Esel) .
Die Wärmepumpe pumpt Wärme
Wir wollen mit der Kraft der Natur unser Haus beheizen. Leider geht Wärme von alleine nur vom warmen ins kalte. Also wird niemals Wärme aus der kalten Außenluft (z.B. -10°C) in unser Haus wandern (Solltemperatur 23°C). Wie der Bauer aus unserem Beispiel müssen wir die Regeln der Natur nutzen um mit wenig Aufwand viel Wärme ins Haus zu übertragen. Wir haben als Beispiel: – -10°C kalte Außenluft – den zu entwickelnden Apparatus den wir als Wärmepumpe bezeichnen wollen – das Haus, welches eine Raumtemperatur von 23°C haben soll
Schritt 1 – Die Luftwärme soll in die Maschine
Damit die Natur die Luftwärme in die Maschine für uns kostenfrei schiebt, muss die Maschine kälter sein als die Außenluft. Kälte können wir erzeugen indem wir eine Flüssigkeit verdampfen. Also gehen wir in die Küche und mischen Kohlenstoff mit Wasserstoff und werfen eine Priese Fluor dazu. So entsteht Difluormethan welches wir abgekürzt R32 nennen. Wir stellen fest, dass diese Flüssigkeit sofort aus unserem Küchentopf entweicht. Also basteln wir uns einen druckfesten Topf und bauen ein Ventil an den Topf um die Flüssigkeit nach Bedarf entweichen zu lassen. Öffnen wir das Ventil so verdampft die Flüssigkeit und es entsteht ein kaltes Gas. Dieses Gas wird sofort von der Umgebungsluft aufgewärmt. Damit haben wir zwar den Wärmefluss von der Umgebungsluft zu unserem Gas erfolgreich in Gang gebracht. Einen Nachteil hat die Sache aber, das Gas entweicht in die Atmosphäre und ist damit weg. Damit das nicht passiert nehmen wir ein Kupferrohr und montieren außen Bleche. Das eine Ende des Rohrs wird am Ventil des Topfes mit der Zauberflüssigkeit befestigt. Wenn wir jetzt das Ventil öffnen, dann verdampft die Flüssigkeit im Rohr. Das Rohr wird kalt und die Wärme aus der Umgebungsluft wandert von alleine durch das Rohr in das Gas. Leider entweicht das warme Gas (Temperatur = ca. Umgebungstemperatur) weiterhin durch das offene Rohr in die Atmosphäre. Das Rohr nennen wir „Verdampfer“.
Schritt 2 Die Wärme soll ins Haus
Das von der Natur kostenlos „erwärmte“ Gas muss uns jetzt irgendwie helfen das Haus zu erwärmen. Wir nehmen uns einen Verdichter der das Gas ansaugt und auf einen höheren Druck verdichtet. Das verdichtete Gas erwärmt sich. Der Verdichter wird elektrisch betrieben. Unser Ziel ist es die Wärme, die uns die Natur kostenlos in das kalte Gas gepumpt hat irgendwie zu nutzen um das Heizungswasser zu erwärmen. Wir leiten das Gas also in ein weiteres Rohr, welches in Wasser getaucht ist um seine Wärme an das Heizungswasser abzugeben. Plötzlich stellen wir fest, daß am Ende dieses Rohrs kein Gas austritt sondern eine Flüssigkeit. Da die Rohre dicht sind, muss es sich um die ursprüngliche Flüssigkeit aus unserem Topf handeln. Wir nennen das von Wasser umflossene Rohr in dem das Gas plötzlich kondensiert „Kondensator“. Die Flüssigkeit leiten wir wieder in unseren Topf. Die Wärme, die an das Heizungswasser abgegeben wurde ist viel höher als das was der Verdichter an Energie aufgenommen hat. Wir folgern, dass es sich um die Wärme handeln muss, die aus der Umgebungsluft stammt.
Fazit
Wir haben es geschafft, wie unser Bauer aus dem Beispiel, mit wenig Aufwand die Kräfte der Natur zu nutzen um unsere Ziele zu erreichen. Die kalte Umgebungsluft hat unser Haus erwärmt.